Reisemedizinische Beratung Freiburg
Dr. med. Rosemarie Mazzola

Anstieg der Malariaerkrankungen in Namibia

Seit Anfang 2026 verzeichnet Namibia einen starken Anstieg der Malariaerkrankungen. In den ersten 10 Wochen dieses Jahres meldete Namibia etwa 28.000 Erkrankungen. Verursacht wurde dieser Anstieg vor allem durch starke Regenfälle seit Ende Dezember 2025 und eine hohe grenzüberschreitende Bevölkerungsmobilität an der Nordgrenze mit etwa 27% Anteil an importierter Malaria.

Während die Malaria in den nordöstlichen Regionen das ganze Jahr über vorkommt, aber während und nach der Regenzeit besonders stark zunimmt, tritt sie in den zentralen und nordwestlichen Regionen vor allem saisonal auf.

Reisende sollten sich über die aktuellen Empfehlungen zur Malariaprophylaxe informieren, da derzeit saisonal auch eine medikamentöse Prophylaxe in Regionen wie dem Etosha-Nationalpark empfohlen wird.

Zusätzlich ist wie immer konsequenter Mückenschutz in den Dämmerungs- und Nachtstunden wichtig.

Stand: 20. April 2026

Quelle: Schweizerische Fachgesellschaft für Tropen-und Reisemedizin FMH 18.03.2026, Biobeacon 02.04.2026