Update: Malaria in Namibia
Bereits seit Anfang 2026 verzeichnet Namibia – ebenso wie Simbabwe - einen starken Anstieg der Malariaerkrankungen. In den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe wurde das Gebiet der saisonalen Malaria weit nach Westen ausgedehnt und schließt auch den Etosha-Nationalpark und große Teile der Provinz Kunene; die Städte Grootfontein, Okakarara, Ondangwa, Outapi und Tsumeb mit ein.
Aktuell wird das saisonale Risiko vom Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin (EKRM) auch im Juli und August als hoch eingestuft und eine medikamentöse Malariaprophylaxe empfohlen, ebenso ab September.
Da sich die Situation immer wieder ändert sollten sich Reisende vor ihrer Reise über die aktuellen Empfehlungen zur Malariaprophylaxe informieren.
Zusätzlich ist wie immer konsequenter Mückenschutz in den Dämmerungs- und Nachtstunden wichtig.
Stand: 06. August 2026
Quelle: Schweizerische Fachgesellschaft für Tropen-und Reisemedizin FMH